Adam Smiths unsichtbare Hand – einfach erklärt
Die kurze Antwort
Adam Smiths Stecknadelwerkstatt, das Eigeninteresse von Metzger und Bäcker und die unsichtbare Hand, die privaten Gewinn in öffentlichen Wohlstand verwandelt.
Aus dem Englischen übersetzt. Die Quellen sind in ihrer Originalsprache angegeben.
Kapitel und Transkript
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Die Stecknadelfabrik
Smith beginnt mit einer Stecknadelwerkstatt: Ein ungelernter Arbeiter könnte kaum eine Nadel am Tag fertigen, doch zehn spezialisierte Arbeiter stellten zusammen etwa 48.000 her. Arbeitsteilung vervielfacht das Können.
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Abendessen aus Eigeninteresse
Unser Abendessen erwarten wir, schreibt Smith, nicht von der Güte des Metzgers, Brauers oder Bäckers, sondern von deren Blick auf den eigenen Vorteil. Handel läuft über den beiderseitigen Nutzen.
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Die unsichtbare Hand
Wer seinen eigenen Gewinn verfolgt, wird, so Smiths berühmte Formulierung, von einer unsichtbaren Hand geleitet, einen Zweck zu fördern, der nie Teil seiner Absicht war.
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Kein Evangelium der Gier
Derselbe Mann schrieb die »Theorie der ethischen Gefühle«: Wir beurteilen uns selbst durch die Augen anderer, und Mitgefühl hält die Gesellschaft zusammen. Eigeninteresse war sein Motor, nie seine Tugend.